Kirchenchor "Cäcilia" Miesenheim gegründet 1884

Foto: Dieter Krämer, Andernach, 2011

Kirchenchor „Cäcilia“, St. Kastor Miesenheim

 

Wann:  Dienstag, 19.30 bis 21.00 Uhr

Wo:  Pfarrheim St. Kastor, Miesenheim (zw. Grabenstr. u. Jahnstr.)

 

Ansprechpartner:          

Vorsitzende: Gerti Link, Pellenzstr. 30, 56626 Miesenheim, Telefon 02632 5755

Chorleiter: Florian Strub, Mühlenstr. 7, 56637 Plaidt, Telefon 02632 6300

E-mail: florian.strub@bgv-trier.de

 

Aktive Mitglieder:   22         

 

Aufgaben:

  • regelmäßige Mitgestaltung der Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen
  • Mitgestaltung von Gottesdiensten anlässlich Ehejubiläen o. ä.
  • Mitwirkung bei weiteren Veranstaltungen der Pfarreiengemeinschaft
  • Mitwirkung bei Veranstaltungen der Ortsgemeinde
  • gemeinsame Projekte mit den Kirchenchören aus Plaidt und Saffig sowie dem Bläserensemble der Pfarreiengemeinschaft

 

Repertoire:

  • geistliche und weltliche Chormusik verschiedener Stile und Epochen

 

Aktivitäten:

  • jährliche Tagesausflüge
  • jährliche Familienfeier anlässlich des Patronatsfestes (Cäcilia)

 

Chronik des Kirchenchores "Cäcilia" Miesenheim

Der Kirchenchor Cäcilia Miesenheim wurde 1884 von Ortsvorsteher Müller und dem im Ort tätigen Lehrer Likinger zunächst als reiner Männerchor mit 25 Sängern gegründet und trat erstmalig zum Kastorfest desselben Jahres auf. In den folgenden Jahren gab er immer wieder Konzerte zugunsten des Baues der heutigen Kirche St. Kastor in Miesenheim. 1910 führte Domkapellmeister Stockhausen das Cäcilienfest für den Kirchenchor ein.

Während in den Jahren 1914 bis 1918 der Chor aufgrund des 1. Weltkrieges kaum be-stehen konnte, wurde dennoch das Weihnachtsfest 1918 bereits wieder von ihm mitge-staltet.

Unter der Leitung von Hauptlehrer Thelen wurde der Chor 1926 zu einem gemischten Chor, dem fast alle Mädchen des Schulentlassungsjahrganges 1926 als aktive Mitglieder beitraten. Am 08.05.1929 wurde die Fahne des Chores geweiht.

Während des 2. Weltkrieges kam die Tätigkeit des Chores aufgrund der Einberufung vieler Chormitglieder einschließlich des damaligen Chorleiters Peter Pütz erneut fast zum erlie-gen. Jedoch konnte der Chor dank des musikalisch begabten Mitgliedes und späteren Re-gionalkantors Jakob Noll sowie einiger weiterer verbleibender Chormitglieder weitergeführt werden, wobei Jakob Noll als Organist und Johann Groß als Dirigent fungierten. Zeitweise beteiligte sich auch Lehrer Sackenheim, der den Chor von 1928 bis 1933 geleitet hatte und sein Chorleiter- und Organistenamt 1933 aufgrund äußerer Umstände hatte nieder-legen müssen.

Die erste Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen nach dem 2. Weltkrieg fand im Jahr 1947 statt. Ab jetzt wirkte der Chor auch bei weltlichen Anlässen mit religiösem Charkater mit, z.B. den Einweihungen der Dreifaltigkeitskapelle 1947 oder der Krieger-gedächtnisstätte auf dem Friedhof 1953.

1959 übernahm Kantor Otmar Freitag das Amt des Chorleiters und Organisten im Miesen-heim. In seine Dienstzeit fiel das 100-jährige Jubiläum des Chores, anlässlich dessen dem Chor die Palästrina-Medaille verliehen wurde. Zu diesem, wie auch zum 125-jährigen Jubiläum, das der Chor unter Leitung von Chordirektor Andreas Martin (Chorleiter und Organist von 2002 bis 2009) begangen wurde, wurden Festmessen mit Orgel- und Orchesterbegleitung gefeiert und Freundschaftssingen mit befreundeten Chören gehalten.

Sein 130-jähriges Bestehen feierte der Chor am 20.09.2014 unter der Leitung von Kirchenmusiker Florian Strub (Chorleiter und Organist seit 2010) ebenfalls mit einer feierlichen Messe.