St. Kastor Miesenheim

Erster Spatenstich  9. Juni 1891

Grundsteinlegung  23. August 1891

Benediction  10. Juli 1893

Consecration  15. Juni 1901



Unsere Pfarrkirche von innen betrachtet

 

1.  Die Marienkapelle in der Turmnische wurde im Jahre 1989 eingeweiht. Das Marienbild befand sich bis zur Innenrenovierung auf der linken Seite neben dem Haupteingang in der Kirche. 

2.  Ein barocker Taufstein aus dem 18. Jahrhundert: Er stammt noch aus der alten Pfarrkirche in der heutigen Mittelstraße und wurde3 b ei dem Neubau unserer Kirche mit übernommen. Sein Platz war in der Turmnische in der sich jetzt das Marienbild von der immerwährenden Hilfe befindet. Bis 1977 wurde in dem alten Taufbecken das Taufwasser aufbewahrt. Anfang dieses Jahres 2001 wurde er renoviert und an seinem jetzigen Platz aufgestellt. 

3.  An der rechten und linken Seite vom Hauptportal aus befindet sich der als moderne Kirchenkunst gestaltete Kreuzweg. Die Bilder wurden von Bruder Lucas Ruegenberg aus dem Kloster Maria-Laach, entworfen. Die Stationen wurden in Majolika-Technik  in der staatlichen Majolika-Manufaktur in Karlsruhe angefertigt. Auf Anregung vom Amt für Kunst und Denkmalpflege in Trier wurde der ursprüngliche Kreuzweg darüber angebracht.

4.  Ebenfalls auf der rechten und linken Wand, befinden sich die 12 Apostelleuchten. An diesen 12 Stellen hat Weihbischof Schrod am 15. Juni 1901 unsere Kirche gesalbt. Die Zeremonie soll daran erinnern, dass die 12 Apostel Jesu die tragenden Säulen der Kirche sind. Die Leuchten wurden im Jahre 1973 angebracht.

5.  St.-Matthias-Fenster: Geschenk der Eheleute Matth. Mürtz im Jahre 1919.

6.  St.-Hironymus-Fenster: Geschenk von Hironymus Nikolaus Gabriel im Jahre 1918.

7.  St.-Clemens-Fenster: Geschenk der Eheleute Clemens und Magdalena Schmitz im Jahre 1918.

8.  St.-Petrus-Fenster: Vom Arbeiterverein seinem Präses Herrn Pastor Peter-Josef Schäfer zum Andenken gewidmet - 1918.

9.  St.-Aloysius-Fenster: Geschenk vom Junggesellenverein. 

10.  St.-Josef-Fenster, Spender unbekannt. 

11.  Figur des Heiligen Hubertus. Eigentum der St. Hubertus-Schützenbruderschaft, Miesenheim. 

12.  Figur des Heiligen Friedrich. 

13.  Figur des Heiligen Judas Taddäus. 

14.  Die neue Taufkapelle mit Taufbecken und Osterleuchter, wurde zu Ostern 1978 fertiggestellt. Der aussagenreiche Deckel, aus Bronze wurde in der Kunstwerkstatt in Maria-Laach angefertigt. Die Kreuzigungsgruppe an der Rückseite der Kapelle mit der Gottesmutter und dem Apostel Johannes befand sich früher auf der Spitze des alten Hochaltars. Die Figuren von Links nach rechts: Heilige Theresia von Avila, Heilige Elisabeth von Thüringen, Heilige Maria Magdalena, Heiliger Castor Patron unserer Pfarrei. 

15.  Altarinsel mit neuem Hauptaltar, Altarkreuz über dem Altar, Ambo (Ort der Verkündigung) und Priesterbank wurden in den Jahren 1973/74 entsprechend den Bestimmungen des II. vat. Conzils errichtet. Die Consecration des neuen Altares erfolge am 16. Juni 1974 durch den Abt von Maria-Laach, Herrn Dr. Urbanus Bomm.

16.  Neben der Altarinsel ist auf der rechten Seite der Grundstein in die Wand eingelassen. Er trägt die Jahreszahl 1891. Genau am 23. Aug. 1891 fand die feierliche Grundsteinlegung statt. Sie wurde vorgenommen durch Herrn Dechant Parsch aus Andernach. Die Festpredigt hielt Herr Pfarrvikar Dr.- Neyer aus Koblenz, St. Castor. In den Grundstein wurde eine Pergamenturkunde eingelegt, die das Ereignis der Grundsteinlegung festhält und von allen anwesenden Geistlichen, dem Kirchenvorstand und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterschrieben wurde. 

17.  Sakristei. 

18.  Alter Hochaltar: Links im Bild die Verkündigung der Geburt Jesu, in der Mitte der Tabernakel zur Aufbewahrung der hl. Eucharistie - rechts im Bild die Geburt Jesu. Errichtet 1899.

19.  Ewiges Licht. 

20.  Dreiklang-Gong, wird bei der hl. Wandlung angeschlagen. 

21.  Beichtraum. 

22.  St.-Georg-Fenster, Geschenk von Peter und Anna Maria Hoffmann, geschenkt 1893.

23.  Fenster Jesus der gute Hirt, Geschenk von Stepfan Kohns und dessen Ehefrau Anna Maria, geschenkt 1893. 

24.  enster St. Castor, Geschenk vom Ortsvorsteher Joh.-Peter Assenmacher und dessen Ehefrau Elisabeth geb. Schmitz, 1893. 

25.  Muttergotteskapelle: Die Pieta, aus dem alten Marienaltar, der an dieser Stelle stand, wurde restauriert und 1977 auf die inzwischen vorgefertigte Säule aufgestellt. Die Säule mit Dornenkranz Rosen und Leuchten, hat Herr Biermann aus der Kunstwerkstätte Maria-Laach entworfen und angefertigt. 

26.  Figur der Mutter Anna mit ihrem Kind Maria, der Mutter Jesu. 

27.  St.-Lucia-Fenster, Geschenk der Lucia Molter geb. Meurer. 

28.  St.-Barbara-Fenster, Geschenk einer Familie aus der Pfarrer. 

29.  St.-Agnes-Fenster, Geschenk der Schulkinder.

30.  St.-Magdalena-Fenster, Geschenk der Eheleute Clemens und Magdalena Schmitz, 1918. 

31.  St.-Helena-Fenster, Geschenk der Eheleute Matth. Mürtz 1919. 

32.  St.-Elisabeth-Fenster, Geschenk der Eheleute Peter Hartmann und Elisabeth geb. Adorf, 1918. 

33.  Auf der Empore befindet sich die neue Orgel. Die Orgel wurde im Jahre 2011 gebaut.

Die Glocken:

Das Geläut der Pfarrkirche befindet sich im Kirchturm. Es wurde im Jahre 1951 angeschafft und besteht aus vier Glocken.

Der Größe nach:

1. St. Castor   1.270 kg Ton d`

2. St. Petrus   770 kg Ton f`

3. St. Sebastion   526 kg Ton f`

4. Maria Meeresstern (Angelusglocke)   333 kg Gton a`

 

Die Turmuhr:

Die Uhr wird seit 1990 von einem Elektromotor über einen funkgesteuerten Computer angetrieben.